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Neue klinische Studie mit cerabone® in der regenerativen Parodontalchirurgie

Nonincised Papillae Surgical Approach (NIPSA) in Periodontal Regeneration: Preliminary Results of a Case Series.

Moreno Rodriguez JA, Caffesse RG. Int J Periodontics Restorative Dent. 2018;38(Suppl):s105-s111.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30118534

 

Ziel dieser klinischen Fallserie ist die Bewertung eines neuen chirurgischen Verfahrens zur Behandlung von parodontal intraossären Defekten mit cerabone® and Emdogain®. Die Defekte werden dabei über die Alveolarmukosa eröffnet, um das interdentale Weichgewebe zu erhalten (Nonincised Papillae Surgical Approach, NIPSA).

 

Methoden:
Zehn Patienten mit parodontalen intraossären Defekten mit einer mittleren Sondierungstiefe (PPD) von 9.6 ± 2.3 mm wurden mittels NIPSA in Verbindung mit cerabone® and Emdogain® behandelt. PPD-Reduktion, Zunahme an klinischem Attachment (CAL), die Breite des keratinisierten Gewebes und Rezessionen wurden über einen Zeitraum von sechs bis 18 Monate verfolgt.

Ergebnisse:
Die Heilung war in allen Fällen komplikationsfrei. Die Sondierungstiefe verringerte sich auf 2.3 ± 0.5 mm und eine CAL-Zunahme von 7.3 ± 2.4 mm konnte beobachtet werden. Papillenhöhe, die Breite des keratinisierten Gewebes und die bukkale marginale Gingiva blieben über den gesamten Beobachtungszeitraum stabil. Bluten auf Sondieren war bei keinem der Defekte mehr nachweisbar.

Schlussfolgerung:
Tiefe singuläre intraossäre Defekte können erfolgreich mit dem neuen chirurgischen Verfahren NIPSA in Verbindung mit cerabone® und Emdogain® behandelt werden. Vorteile dieser Methode sind der Erhalt der interdentalen Papillen und des marginalen keratinisierten Gewebes, was postoperativen Weichgewebeverlust verhindert.