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maxgraft® Blöcke: Eine retrospektive Studie über 12 Monate

Vergleich von allogenen und autologen Blöcken zur Kieferkammaugmentation – eine retrospektive radiografische Untersuchung über 12 Monate

 

Kloss  et al, Clin Oral Implants Res. 2018 Oct 10. doi: 10.1111/clr.13380. [Epub ahead of print]

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30303581  

 

Studienziel:
Retrospektive Studie zur Untersuchung der dreidimensionalen Veränderungen von autogenen und allogenen Blöcken nach Augmentation von Einzelzahndefekten

Methode:
Die alveolare Knochenbreite an spezifischen Implantatpositionen wurde mittels DVT-Aufnahmen (sagittal und im Querschnitt) vor Augmentation und an drei nachfolgenden Zeitpunkten untersucht. Bei 21 Patienten wurden autologe Knochenblöcke (Entnahme aus der retromolaren Region), bei weiteren 21 Patienten gefriergetrocknete, spongiöse allogene Knochenblöcke verwendet.

Ergebnisse:
Die vertikalen und horizontalen Abmessungen unterschieden sich zu keinem Zeitpunkt signifikant zwischen autogenen und allogenen Knochenblöcken.

Darüber hinaus gab es keine statistisch signifikanten Unterschiede in den Remodelling-Raten zwischen autogenen (mittlere Schrumpfrate nach 12 Monaten: 12,5 ± 7,8 %) und allogenen Onlay-Grafts (mittlere Schrumpfrate nach 12 Monaten: 14,4 ± 9,8 %).

Schlussfolgerung:
Gefriergetrocknete spongiöse allogene Knochenblöcke zeigten äquivalente volumetrische Schrumpfungsraten wie autogene Knochenblöcke, wenn sie zur Behandlung umschriebener Knochendefekte verwendet wurden, die gemäß den Kategorien des ITI-Behandlungsleitfaden als Typ-II bis Typ-IV eingestuft wurden. Daher ist es nicht notwendig, den Alveolarkamm bei der Verwendung allogener Blöcke zur Behandlung von Einzelzahndefekten zu überkonturieren; das gleiche Verfahren wie bei der Verwendung autogener Blöcke kann angewendet werden.