maxresorb®

INNOVATIVES BIPHASISCHES CALCIUMPHOSPHAT

Sehr raue und hydrophile Oberfläche

100% synthetisch und resorbierbar

OPTIMALE OSTEOKONDUKTIVITÄT

maxresorb® ist ein innovatives, sicheres, zuverlässiges und vollsynthetisches Knochenersatzmaterial, das sich durch kontrollierte Resorption und hervorragende Anwendungseigenschaften auszeichnet. Es setzt sich aus 60% aus langsam resorbierendem Hydroxylapatit (HA) und 40% schnell resorbierendem beta-Tricalciumphosphat (β-TCP) zusammen 1,2. Der einzigartige Herstellungsprozess gewährleistet eine absolut homogene Verteilung der beiden Mineralphasen. Die spezielle Zusammensetzung von maxresorb® fördert die schnelle Bildung neuen vitalen Knochens und gewährleistet eine kontrollierte Resorption ohne Volumenverlust.

SEHR HOHE INTERKONNEKTIERENDE POROSITÄT

Die Osteokonduktivität von maxresorb® basiert auf einem Netzwerk interkonnektierender Poren, einer sehr hohen Gesamtporosität von ca. 80% sowie einer sehr rauen Oberfläche 3,4,5. Die nano-strukturierte Oberfläche begünstigt die Adsorption von Blut, Proteinen und Stammzellen und unterstützt damit die Zelldifferenzierung und knöcherne Integration. maxresorb® ist daher ein ideales Gerüst für die Migration von knochenbildenden Zellen und die Bindung von Signalmolekülen, welches die Gewebeintegration und -regeneration beschleunigen kann 6,7.

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Produktspezifikationen

Art.-Nr. Partikelgröße Inhalt
20005 0,5 – 1,0 mm (S) 1 x 0,5 ml
20010 0,5 – 1,0 mm (S) 1 x 1,0 ml
20105 0,8 – 1,5 mm (L) 1 x 0,5 ml
20120 0,8 – 1,5 mm (L) 1 x 2,0 ml

Vertrieb

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SPEZIFISCHE FAKTEN

Keramiken aus Calciumphosphat zeichnen sich durch eine exzellente Biokompatibilität ohne Fremdkörperreaktion aus, da sie dem Hauptbestandteil des menschlichen Knochens stark chemisch ähneln. Der Vorteil von Calciumphosphaten liegt insbesondere in ihren bioaktiven und resorbierbaren Eigenschaften, die es ihnen ermöglichen die Bindung und Proliferation von Knochenzellen zu unterstützen und damit ein natürliches Remodeling zu ermöglichen. Dieser Prozess, an dem Osteoklasten und Osteoblasten beteiligt sind, ist durch eine initiale Integration des Materials in die umgebende Knochenmatrix charakterisiert, gefolgt von einem schrittweisen Abbau. Die am häufigsten verwendeten Calciumphosphate sind Hydroxylapatit (HA), alpha-Tricalciumphosphat (α-TCP) und beta-Tricalciumphosphat (β-TCP). Typischerweise weist HA die geringste Löslichkeit auf und bietet daher die höchste Stabilität, während β-TCP eine höhere Löslichkeit und eine schnellere Resorptionskinetik aufweist. maxresorb® ist ein homogenes biphasisches Biomaterial, das 60% HA und 40% β-TCP enthält.
Ein ideales Knochenregenerationsmaterial sollte langsam resorbiert werden, während neue Knochenmatrix gebildet wird. Das Grundprinzip von maxresorb® und allgemeiner von biphasischen Calciumphosphaten beruht darauf, ein Gleichgewicht zwischen den Eigenschaften von Hydroxylapatit (HA) und beta-Tricalciumphosphat (β-TCP) herzustellen. Reines β-TCP wird aufgrund seiner hohen Löslichkeit recht schnell resorbiert und bietet daher möglicherweise keine ausreichende Volumenstabilität für größere augmentative Verfahren. Demgegenüber wird reines synthetisches HA sehr langsam resorbiert, einige Studien zeigten allerdings eine geringere Osteokonduktivität von synthetisch hergestelltem HA bei alleiniger Verwendung. Durch die Mischung von HA und β-TCP werden die Vorteile beider Materialien kombiniert, um ein Material mit guten osteokonduktiven und resorbierenden Eigenschaften zu erhalten8. Studien haben gezeigt, dass das optimale Verhältnis von HA/ β-TCP zwischen 65:35 und 55:45 liegt 1,2,9. Daher bietet maxresorb® mit seiner biphasischen Zusammensetzung aus 60% HA und 40% β-TCP ein optimales Gleichgewicht zwischen Resorption und Stabilität. Knochenersatzmaterialien, die auf einer Mischung von HA und β-TCP beruhen, werden seit mehr als 20 Jahren erfolgreich in der regenerativen Zahnchirurgie eingesetzt.
maxresorb® weist ein kontrolliertes Remodeling innerhalb von etwa 2 bis 3 Jahren auf. Nach der Implantation werden die Partikel zunächst in den sich bildenden Knochen integriert, dann aber allmählich resorbiert und umgebaut. Die β-TCP-Komponente baut sich innerhalb von 3-6 Monaten um, während die HA-Komponente viel langsamer innerhalb von >2 Jahren resorbiert wird.
Insbesondere reines β-TCP wird sehr schnell resorbiert, d.h. innerhalb weniger Wochen nach der Applikation. Im Gegensatz dazu ist reines synthetisches HA durch eine sehr langsame Resorption und manchmal durch weichgewebige Einkapselung gekennzeichnet. Die Kombination aus HA und β-TCP in maxresorb® bietet daher die Vorteile von beiden Materialien, wodurch ein Biomaterial mit exzellenten osteokonduktiven Eigenschaften entsteht. Während die schnelle Resorption von ß-TCP (innerhalb von ca. 3 Monaten) schnell Raum für die Knochenneubildung schafft, sorgt die HA-Komponente für Volumenstabilität über einen längeren Zeitraum (Resorption innerhalb von 2-3 Jahren).
  • maxresorb® ist ein 100% synthetisches und damit sehr sicheres Biomaterial (nicht einmal theoretisches Risiko einer Krankheitsübertragung im Hinblick auf das Rohmaterial)
  • Seine Verwendung wird nicht durch diätische oder religiöse Konflikte eingeschränkt
  • Valide synthetische Alternative zu xenogenen Granulaten in Bezug auf Indikationen und Handhabung
  • Zusammensetzung und Struktur synthetischer Knochenersatzmaterialien können so gestaltet werden, dass sie über optimale Materialeigenschaften verfügen:
    • Die Mikro-/Makrostruktur von maxresorb® ist so konzipiert, dass sie die idealen Eigenschaften eines Knochenersatzmaterials aufweist: hohe Porosität, interkonnektierende Poren und eine sehr raue, hydrophile Oberfläche
    • Aufgrund seiner synthetischen, biphasischen Zusammensetzung zeichnet sich maxresorb® durch eine kontrollierte Resorption und ein volles Remodeling-Potenzial aus. Nach ca. 2-3 Jahren ist das Material durch den eigenen Knochen des Patienten ersetzt

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  1. Gauthier et al. (1999). Elaboration conditions influence physicochemical properties and in vivo bioactivity of macroporous biphasic calcium phosphate ceramics. Journal of materials science. Materials in medicine 10:199–204.
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  3. Rothamel et al. 2009. Wissenschaftlich-experimentelle Untersuchung des biphasischen Knochenersatzmaterials Ossceram nano: Oberflächenstruktur, Biokompatibilität und Hartgewebsregeneration. Z Oral Implant 5/2009.
  4. Trajkovski et al. 2018. Hydrophilicity, Viscoelastic, and Physicochemical Properties Variations in Dental Bone Grafting Substitutes. Materials (Basel). 11(2):215.
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